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Börsenampel

Eine erste Marktampel für Risiko und Volatilität

Diese Seite soll später mehrere Ampel-Bausteine bündeln. Der erste Block startet bewusst mit Volatilitätsindizes, weil sie oft sehr schnell zeigen, ob der Markt ruhig, nervös oder schon gestresst ist.

Ampel 1

Volaindizes

Für die erste Version der Börsenampel schauen wir auf fünf Volatilitätsindikatoren: VIX, VVIX, GVZ, VXSLV und OVX für Öl.

Neben dem aktuellen Kurs zeigen wir direkt eine grobe historische Einordnung an. Das Rating basiert auf der Position des aktuellen Werts innerhalb der letzten 12 Monate und ist bewusst als schnelle Orientierung gedacht, nicht als fertiges Trading-Signal.

Conclusion

  • VIX Der bekannteste Angstindikator für US-Aktien. Er misst die implizite 30-Tage-Volatilität auf SPX-Optionen.
  • VVIX Die Volatilität auf den VIX selbst. Wenn der VVIX stark anzieht, steigt oft die Nervosität im gesamten Vola-Komplex.
  • GVZ Die implizite Volatilität rund um Gold. Interessant als Makro- und Unsicherheitsbarometer.
  • VXSLV Die Volatilität auf Silber. Sie ist oft deutlich beweglicher als Gold und deshalb spannend, wenn Edelmetalle spekulativer gespielt werden.
  • OVX Die Öl-Volatilität. Sie reagiert oft empfindlich auf Geopolitik, Wachstumssorgen und Angebotsfragen.

Erste Leselogik

Ein niedriger VIX bei gleichzeitig ruhigem VVIX spricht eher für ein entspanntes Marktumfeld. Ziehen dagegen VIX und VVIX gleichzeitig an, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt in ein nervöseres Regime kippt.

GVZ, VXSLV und OVX helfen zusätzlich dabei, Risiko außerhalb des reinen Aktienmarkts zu erkennen. Wenn dort starke Ausschläge auftreten, während der VIX noch ruhig wirkt, kann das ein frühes Warnsignal für breiteren Stress sein.

Das ist bewusst nur die erste Kachel. Im nächsten Schritt können wir daraus echte Ampellogik mit Schwellenwerten, Farben und einer kompakten Gesamteinschätzung bauen.